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PDT – Photodynamische Therapie

Zur Behandlung der feuchten Form bei hoher Kurzsichtigkeit (inzwischen 2. Reihe nach intravitrealer Therapie).

Wie wirkt die photodynamische Therapie?

Das verabreichte Medikament reichert sich gezielt in den krankhaften neuen Blutadern der Netzhautmitte an. Die anschließende Bestrahlung mit einem speziellen Laser führt dann zur Verstopfung dieser kranken Adern und verhindert damit ein Weiterwachsen dieser Adern. Damit wird das Risiko von neuen Blutungen unter die Netzhaut vermindert.

Laserkontaktglas
Laserkontaktglas
Photodynamische Therapie (Laserbehandlung)
Photodynamische Therapie (Laserbehandlung)
Wie läuft die photodynamische Therapie ab?

Die genaue Diagnose kann nur aufgrund von einer Untersuchung und einer speziellen Farbstoffdarstellung (»Fluoreszenzangiographie«) der Netzhaut gestellt werden. Bei der Behandlung wird das vom Patienten mitgebrachte Medikament »Visudyne« (Verteporfin) im abgedunkelten Raum in Abhängigkeit von Körpergewicht und Körpergröße zubereitet und dann in eine Armvene infundiert.

Welche Verhaltensmaßnahmen sind nach der photodynamischen Therapie erforderlich?

Bis zu 48 Stunden nach der Behandlung sind alle Hautpartien und die Augen hochgradig lichtempfindlich. Deshalb wird unmittelbar nach der Behandlung durch uns eine spezielle Lichtschutzbrille (eine normale Sonnenbrille reicht nicht aus!) an Sie ausgehändigt. Außerdem müssen sie alle Hautpartien, soweit möglich, durch Abdecken vor Licht schützen (Sonnencreme ist nicht ausreichend!) und in den Räumen helles Kunstlicht vermeiden. Fernsehen ist erlaubt. Diese Vorsichtsmaßnahmen müssen in den 48 Stunden nach der Behandlung unbedingt eingehalten werden. Nach Ablauf dieser Zeit bitten wir um Rückgabe der Leihbrillen

Welche Nebenwirkungen und Risiken der photodynamischen Therapie sind bekannt?

Durch Einspritzen des Medikaments Visudyne wird eine erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut ausgelöst. Falls Haut oder Augen nicht entsprechend geschützt werden, sind Verbrennungen möglich. Bei besonderen, sehr seltenen Vorerkrankungen (Porphyrien, Überempfindlichkeit gegen Porphyrin), schweren Lebererkrankungen oder erheblichen Herzkrankheiten sollte auf die Behandlung verzichtet werden bzw. sie nur in Absprache mit dem Hausarzt erfolgen

Wie häufig muß die photodynamische Therapie durchgeführt werden?

6-8 Wochen nach der ersten Behandlung wird eine Nachkontrolle mit Hilfe der Fluoreszenzangiographie durchgeführt. Ist dann eine erneute Wucherung der Blutadern eingetreten, sollte eine nochmalige Behandlung erfolgen. Die Behandlung ist mehrfach wiederholbar und in den 2 Jahren nach erstmaliger Therapie ca. 2-3 mal erforderlich, um eine stabile Vernarbung zu erreichen.

Wie eilig ist die Durchführung der photodynamischen Therapie?

Die Erfolgsaussichten sind umso besser, je früher nach Auftreten der ersten Symptome die Diagnose gestellt und die Therapie durchgeführt wird. Wenn eine photodynamische Therapie sinnvoll erscheint, sollten möglichst nur maximal zwei Wochen bis zur Behandlung verstreichen.

Wie hoch sind die Kosten der photodynamischen Behandlung und wer übernimmt die Kosten?

Die neue Therapieform ist vom Strukturausschuß der Krankenkasse und Ärzte als medizinisch sinnvolle Behandlungsmöglichkeit der altersbedingten Maculadegeneration und der Maculadegeneration bei hoher Kurzsichtigkeit anerkannt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bis auf Sonderformen der feuchten altersbedingten Maculadegeneration und Fälle mit einer Sehschärfe unter 0.1 die Kosten in voller Höhe.

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